Kuratoren:
Vivien Chen, Art Director, Bridge Gallery, Beijing
Eva Maria Enders, Koblenz, Jena, KKT
Rolf A. Kluenter, free-lance, BCDF, Member of the Advisory Board
Aloys Rump, KKT, Koblenz
…das Ende der dialektischen Perspektive ist nahe.
Diese Dimensionen sind schon lange verzerrt…
Parallelwelten, gleichzeitiges Erscheinen von unterschiedlichen Phaenomen. Sie koennen am gleichen Ort co-existieren….
Der Kompatibilitaetszwang ist TOD. Es lebe fer TOTALE Re-MIX.
VC
Verstehen oder Missverstehen, Nichtverstehen…erkennen wir die Dinge, wie sie sind,… in diesem Chaos?
AR
Wir versuchen es und folgen dem bewerten Prozess von Konstruktion und De-Konstruktion, Re-konstruktion….wir bewegen uns immer in einer Struktur.
EME
Wo setzen wir an in dieser nie endenden Dynamik, kein Anfang, kein Ende…die dialektischen Perspektive verzerrt. Es bleibt da fast nur noch die Hoffnungslosigkeit.
RAK
Das Missverstaendnis bringt den Beweis…
VC
Missverstehen als Ausgangspunkt?
AR
Anders!…
Wir konstruieren das Missverstaendnis und wenn es voll in Schwung kommt, dann de-konstruieren wir es. Wir finden raus, was verstaendlich beim Missverstehen war und was Missverstehen vorraussetzt und nach sich zieht. S koennten wir zu einem wirklichen Verstehen zu kommen.
EME
Das Paradox als Methode….vielleicht etwas zu sehr asiatisch.
RAK
Keine Zeit mehr fuer asiatische Vergangenheiten!
Keine Zeit mehr fuer abendlaendisches Versuchen und Irrtuemer.
VC
So was denn dann? ein amerikanischer ‘pe-emptied strike’?
AR
Nein, nein, nein.
Wir benutzen einfach die Struktur und transformieren die Praefixe.
EME
Und die Polaritaeten: jung und alt, grosse Kulturentfernung von Punkt A und Punkt B
RAK
Genau! Konstruktion/De-Konstruktion des Missverstaendnisses zwischen Junior-Kuenstlern und Senior-Kuenstlern.
Das sicherlich waere das Ende einer dialektischen Perspektive.